Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

Mit der Fördermaßnahme „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nachfrageorientierte Forschungskooperationen mit ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. In den internationalen Verbundvorhaben werden innovative und nachhaltige Lösungsansätze für den Klima-, Umwelt-, Ressourcen- und den Energiebereich erarbeitet, die zur Bewältigung konkreter Herausforderungen in den Partnerländern beitragen. Mit insgesamt bis zu 100 Millionen Euro wird die Entwicklung von Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Systemlösungen in sieben Themenfeldern gefördert, die vor Ort praktisch erprobt werden. Die Zusammenarbeit von deutschen und internationalen Partnern aus Wissenschaft und Praxis ermöglicht Lösungen, die an lokale Rahmenbedingungen angepasst und damit marktfähig sind. Dieser Ansatz stärkt die Wettbewerbsposition Deutschlands sowie der beteiligten Partnerländer. Global leistet CLIENT II so einen unmittelbaren Beitrag zur Minderung von Umweltbeeinträchtigungen, der Wiederherstellung bereits geschädigter Umweltfunktionen sowie einem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Die Weltkarte zeigt alle Projekte und ihre Standorte. Sie können in einzelne Regionen und Länder zoomen und sich per Mausklick weitere Informationen zu jedem Projekt anzeigen lassen. In der Listenansicht finden Sie eine Ansicht aller Projekte mit weiteren Möglichkeiten diese zu filtern und zu sortieren.

CLIENT II auf einen Blick

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    Bild mit Panorama von Almaty
    Am 24.06.2019 trafen sich deutsche und zentralasiatische Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft in Almaty, um den Start des Regionalbüros CASIB im Rahmen einer Stakeholder-Konferenz einzuläuten. Im Fokus der Veranstaltung standen das Entstehen und die Stärkung von Verbindungen für eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Zentralasien im wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich im Kontext der Fördermaßnahme CLIENT II.
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    Das deutsch-namibische PROCEED-Projektteam bei der Vorbereitung des Verbundvorhabens im „House of Democracy“ der HSS in Windhuk, Namibia, im März 2019. © Clemens von Doderer, HSS Namibia
    Anfang April startete das Institut für neue Energie-Systeme (InES) der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) ein neues Projekt zur nachhaltigen Energieversorgung im ländlichen Afrika. PROCEED (kurz für „Pathway to Renewable Off-Grid Community Energy for Development“) wurde auf Initiative des InES von drei Gründungsmitgliedern des Bayerischen Forschungsinstituts für Afrikastudien (BRIAS) entwickelt. So kooperiert die THI als Projektleiter in dem neuen Verbundvorhaben mit der Hochschule Neu-Ulm und der Universität Bayreuth (beide BRIAS) sowie dem Industriepartner IBC Solar AG aus Bad Staffelstein.
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    Die Kaiserslauterer Professorin Heidrun Steinmetz koordiniert das Projekt. © Koziel/TUK
    Wie Abwasser in China ressourceneffizienter aufbereitet werden kann, ist Thema eines neuen deutsch-chinesischen Forschungsvorhabens. Dabei geht es unter anderem darum, wie Phosphor aus Abwasser gewonnen werden kann und um neue Verfahren, die das Wasser energieschonender reinigen. Koordiniert wird das Projekt „PIRAT-Systems“ von Professorin Dr. Heidrun Steinmetz. Sie leitet an der TU Kaiserslautern (TUK) das Fachgebiet Ressourceneffiziente Abwasserbehandlung. Das Team um Steinmetz wird mit Projektpartnern in Deutschland erprobte Techniken für den chinesischen Markt anpassen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben für drei Jahre mit drei Millionen Euro.
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    Kickoff für internationales Kooperationsprojekt RIESGOS am Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen. © DLR
    Auf der ganzen Welt drängen Menschen in die Städte und bilden immer dichter besiedelte Regionen. Eine Naturgefahr bedroht dadurch auch immer mehr Menschen – das Risiko betroffen zu sein nimmt seit Jahrzehnten weltweit zu. Eine Katastrophe kommt dabei selten allein: ein Hochwasser kann einen Erdrutsch auslösen oder ein Erdbeben kappt die Strom- und Wasserversorgung, so dass sich Situationen für Betroffene und Einsatzhelfer verschärfen können. Die mögliche Tragweite solcher Eskalationsketten zeigt die Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011, bei dem zuerst ein Erdbeben eine Tsunamikatastrophe an der japanischen Küste auslöste und daraufhin das Kernkraftwerk havarierte.
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    Eine Erosionsrinne auf einer Uranbergbauhalde in Südkasachstan
    Unter der Leitung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) plant ein deutsches Konsortium gemeinsam mit Partner-Behörden aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Kasachstan eine Drohnen-gestützte Methode zur Erkundung von Uranbergbaualtlasten in Zentralasien.
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