Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

Mit der Fördermaßnahme „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nachfrageorientierte Forschungskooperationen mit ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. In den internationalen Verbundvorhaben werden Lösungsansätze für den Klima-, Umwelt-, Ressourcen- und den Energiebereich erarbeitet, die zur Bewältigung konkreter Herausforderungen in den Partnerländern beitragen. Mit innovativen und nachhaltigen Lösungsansätzen fördert jedes CLIENT II Projekt die Umsetzung mehrerer Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Mit insgesamt bis zu 100 Millionen Euro wird die Entwicklung von Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Systemlösungen in sieben Themenfeldern gefördert, die vor Ort praktisch erprobt werden. Die Zusammenarbeit von deutschen und internationalen Partnern aus Wissenschaft und Praxis ermöglicht Lösungen, die an lokale Rahmenbedingungen angepasst und damit marktfähig sind. Dieser Ansatz stärkt die Wettbewerbsposition Deutschlands sowie der beteiligten Partnerländer. Global leistet CLIENT II so einen unmittelbaren Beitrag zur Minderung von Umweltbeeinträchtigungen, der Wiederherstellung bereits geschädigter Umweltfunktionen sowie einem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Die Weltkarte zeigt alle Projekte und ihre Standorte. Sie können in einzelne Regionen und Länder zoomen und sich per Mausklick weitere Informationen zu jedem Projekt anzeigen lassen. In der Listenansicht finden Sie eine Ansicht aller Projekte mit weiteren Möglichkeiten diese zu filtern und zu sortieren.

CLIENT II auf einen Blick

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CLIENT II
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EnerSHelF Project Leaders
Interview mit den Projektleiterinnen Prof. Katja Bender und Prof. Stefanie Meilinger über die Ziele, Fortschritt und Herausforderungen des EnerSHelF Projekts. Das Interview ist ursprünglich auf dem Bonn Sustainability Portal veröffentlicht.
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Real Lab
Die Bauarbeiten für "Real Lab" haben begonnen. Das Gemeinschaftshaus soll mit dem Einsatz nachhaltiger Energielösungen die Auswirkungen nachhaltiger Isoliermaterialien in den hochgelegenen und kalten Klimaregionen des ländlichen Kirgisistan demonstrieren.
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Abbildung 2: Workshop-Teilnehmer vor der Arbeitsfläche, auf welcher mittels Moderationskarten die gemeinsame Lage-Analyse visualisiert wurde.
Bei eisigen Temperaturen fand im Dezember 2021 im Dorf Ak-Tal, Kirgisistan, ein Stakeholder-Workshop statt. Die Teilnehmenden aus unterschiedlichen lokalen Interessengruppen diskutierten kontrovers über den Zustand und Schutz ihres Auwald-Gebiets. Dank der naturschutzfachlichen Methode der Conservation Standards entstand dabei ein kohärentes Lagebild, auf dessen Grundlage am Ende Konsens-Strategien formuliert werden konnten
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Der Stand der Technischen Hochschule Ingolstadt auf der OFF-GRID Expo & Conference
Vom 02.-03.12.2021 präsentierte das Team der Technischen Hochschule Ingolstadt an einem eigenen Stand seine Aktivitäten mit afrikanischen Partnern.
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Gemeinsame Ortsbegehung mit Vertretern der Behörden von Medellín.
Ende November 2021 reisten die Projektteams der Leibniz Universität Hannover, der TU München sowie des Unternehmens AlpGeorisk nach Medellín (Kolumbien), um den Stand der Installationsarbeiten der neu entwickelten Sensorentechnik für Hangbewegungen und ihre Integration in den öffentlichen Raum der informellen Siedlung zu begutachten. Erstmals seit Beginn der Pandemie waren wieder persönliche Treffen mit den kolumbianischen Partnern und den Einheimischen vor Ort möglich, um die spätere Übernahme und Weiterführung des Systems nach Ende des Projekts im Dezember 2022 vorzubereiten.
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